In 292 Tagen um die Welt

Teil 1

 
21Januar
2014

!! WICHTIGE INFO !!

Hallo ihr LiebenZwinkernd ,

bald ist schon Halbzeit unserer großen Reise, doch unsere Abenteuerlust noch immer dieselbe!

Leider ist der Speicherplatz für Fotouploads im Blog begrenzt. Da wir euch aber nichts (und schon gar keine Fotos) vorenthalten und euch weiterhin an allem teilhaben lassen möchten, haben wir hier einen zweiten Auslandsblog für Teil 2 unseres Abenteuers erstellt:


http://35000meilen.auslandsblog.de/

 

Wir wünschen weiterhin viel Vergnügen beim Stöbern :)

18Januar
2014

Tauchbuddies

Seit wir Bangkok das letzte Mal verlassen hatten, freuten wir uns ununterbrochen darauf, wieder hierhin zurückzukehren. Endlich war es soweit :-) Schon auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt, kam uns Bangkok ungewohnt leer vor. Es waren viel weniger Menschen unterwegs und auch die Straßen waren befreit von jeglichem Chaos.

Sicher habt ihr alle von den Aufständen und Demos in Bangkok gehört. Wir haben davon jedoch kaum was mitbekommen, außer eben, dass in der Stadt um einiges weniger los war.

 

 

Meistens streunten wir in der Khao San Road umher, wo wir nochmals ausgiebig shoppen waren, bevor es dann in's teure Australien geht.

 

Anstatt Bus ist das Schiff auch ein beliebtes öffentliches Verkehrsmittel uner treuer Begleiter durch Asien ;) Haare färben. yäih :) unsere geliebte Khao San Road

 

 

Nach zwei Tagen ging es für uns dann mit Bus und Boot auf die Insel Koh Chang (Elefanten Insel), welche an der Grenze zu Kambodscha liegt.

 

 

Die zweitgrößte Insel Thailands hat viele schöne Strände. Zufällig wählten wir den 'Lonely Beach', der aber ganz und gar nicht 'lonely' ist, sondern voller Backpacker und coolen Bars. Dort lies es sich super zu einem geringen Budget feiern, denn es warben jeden Abend verschiedene Bars mit Freigetränken (:

 

 

Da wir für die erste Nacht keinen freien Bungalow gefunden hatten, wurde uns vom 'Easy House' ein Zelt angeboten, was aber auch mal ganz nett war. Anschließend wechselten wir in einen Bungalow direkt am Strand, mit Pool vor der Haustür ;-)

free vodka bucket :-) Weisheit der Russin: Nach jedem Vodka ne Kleinigkeit essen, dann geht's besser... (: Blick aus unserem Fenster Gute Aussichten direkt vor unserer Tür ;-) Siam Hut

Am 16. und 18. Januar gingen wir unserem neuen Lieblingshobby, dem Tauchen, nach =) Bei unserem ersten Tauchgang erkundeten wir das Schiffswrack der 'Lincoln U.S.S. County', einem Kriegsschiff des Zweiten Weltkrieges. Mit Abstand der beste Tauchgang, den wir bisher gemeinsam erleben durften. Nicht nur das Wrack war beeindruckend, sondern auch die eine Milliarde (mindestens!!) kleine und große Fische. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus! Doch auch die restlichen drei Tauchgänge waren absolut top.

(mehr Bilder folgen hfftl. bald!!)

Nach dem Erkunden der Unterwasserwelt musste natürlich auch noch die Insel erkundet werden, was wie bekanntlich am besten mit dem Roller geht.

 

Zuerst fuhren wir zum 'Klang Phrao' Waserfall, der uns aber nicht wirklich beeindruckt hat. Haben einfach schon zu viele geile Wasserfälle gesehen ;) Die Insel hat noch mehr Wasserfälle zu bieten, diese sparten wir uns jedoch und besuchten lieber die schönen Strände, wie zB den 'White Sand Beach'.

 

Das Landesinnere von Koh Chang besteht hauptsächlich aus Dschungel, weshalb wir einmal, an der Küste entlang, außenherum gefahren sind.

thailändisches englisch ♡ =) Taxi auf Koh Chang

Nachdem wir es fünf Tage lang krachen lassen haben, ging es wieder zurück nach Bangkok. Einfacher gesagt als getan :-) Wir haben dummerweise nicht das richtige Sammeltaxi zum Hafen gefunden, weshalb wir uns irgendwann für's Trampen entschieden haben. Da war es leider schon zu spät für die Fähre und wir mussten auf die Nächste warten.

Dennoch hatten wir Glück, denn der Bus wartete ebenfalls auf uns.

 

 

Da wir bisher in jeder Stadt Chinatown besichtigt hatten, außer in Bangkok, stand dies als Nächstes auf unserem Plan. Mit dem TukTuk gelangten wir kostenlos dort hin, da wir uns auf dem Weg noch zwei Schneidereien und Souvenierläden ansschauten. Die TukTukfahrer bekommen hierfür im Gegenzug Benzin.

 

Bangkoks Chinatown ist nochmal anders als in Kuala Lumpur oder Singapur. Alles ist kitschig rot und gold und aus Pappe. Außerdem ist es in den engen Gassen unordentlich und stinkt nach Fisch.

 

Chinatown

 

Nichtsdestotrotz bleibt Asien immer in unserem Reiseherzen und wir waren traurig dies nach drei tollen Monaten nun hinter uns zu lassen. Jedoch freuen wir uns mindestens genauso sehr auf Australien und alles was noch kommt.

Vorfreude auf Australien :) coole Hosen :P

Nun sind wir schon 4 Monate auf Achse. Die Zeit ist wie im Flug vergangen, doch wir haben sooo Unglaubliches, Faszinierendes, aber auch Erschreckendes gesehen. Außerdem haben wir jetzt schon unzählige neue Erfahrungen gesammelt, nicht nur mit dem Rollerfahren und Tauchen. Unsere Neugier ist noch lange nicht erloschen :-)

 

 

 

09Januar
2014

Are you Twins? :-)

...das wurden wir an den Traumbuchten Lomboks desöfteren von aufdringlichen Sarongverkäufern oder anderen Einheimischen gefragt, die sich gerne ohne Scham zu uns setzten um uns einfach nur anzustarren.

Während unserer Zeit in Asien haben wir schon an vielen schönen Stränden die Sonne genossen, doch die Strände und Buchten in Lombok stellen alles Bisherige in den Schatten. Mit dem Roller fuhren wir in der Nähe von Kuta von Traumbucht zu Traumbucht. Doch nicht nur damit kann die Insel beeindrucken, sondern auch mit ihrem grünen, hügeligen Landesinneren. Kuta Lombok ist im Gegensatz zum gleichnamigen Ort auf Bali kaum touristisch und zieht hauptsächlich Surfer an.

Zwischen Bali und Lombok verläuft die Wallace Linie. Bali ist die letzt Insel Indonesiens, deren Flora und Fauna asiatisch geprägt ist. Lombok gehört bereits zur australischen Flora und Fauna. Um ehrlich zu sein haben wir keine großen Unterschiede festgestellt, beide Inseln sind total fruchtbar, grün und mit Reisfeldern durchzogen.

Die Leute hier wohnen noch in sehr einfachen Häusern und es liegt leider viel Müll rum.

Am Dienstag erkundeten wir beim Tauchen die Unterwasserwelt, welche nicht weniger faszinierend ist als der Rest der Insel. Zu sehen bekamen wir viele bunte und im Gegensatz zu Gili noch lebende Korallen, sowie coole Fischis und eine Schildkröte.

Unseren letzten Tag hier verbrachten wir am Strand, denn zur Ausnahme regnete es den ganzen Tag nicht.

Sarong Verkäuferinnen  

ein Traum :-)

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Shuttle nach Senggigi, von wo aus die Fähren ablegen. Wir hatten bereits ein open return ticket zurück nach Bali und um sicher einen Platz zu bekommen, sollte man sich 48h zuvor am Hafen melden. Daher mussten wir noch 1-2 Tage Senggigi einplanen. Zufällig trudelten wir zur selben Zeit am Hafen ein wie auch das Speedboat nach Bali. Da wir nichts unversucht lassen, rannten wir mit unseren Rucksäcken zum Boot um spontan vielleicht doch am selben Tag noch nach Bali zu kommen. Wir hatten Glück und wurden mitgenommen :-) 

Während uns an Deck der Wind die Haare zersaußte, die Sonne unsere Haut küsste und der Meeresduft uns in der Nase kitzelte, sprangen urplötzlich zwei Delfine synchron aus dem Wasser =) 

Mit einem weiteren Shuttlebus kamen wir bis nach Sanur,wo wir inmitten großer, teurer Hotelanlagen rausgeschmissen wurden. Planlos liefen wir in Richtung Strand und fragten den Menschen in Uniform, ob er ein günstige Unterkunft in der Nähe kennt. Dieser kannte die nette Dame im Kiosk, die widerum einen Bruder hatte, der ein Homestay besitzt. Mit dem Roller wurden wir dorthin chauffiert, waren sofort begeistert und fühlten uns pudelwohl! Doch das Beste kommt zum Schluss. Noch am selben Abend fand eine kleine Hausparty statt, da seine Tochter die vierjährige Massageschule erfolgreich abgeschlossen hatte. So durften wir unsere Bäuche mit leckerem indonesischen Essen vollschlagen...

Die folgenden zwei Tage verliefen ziemlich ähnlich.

Wir nutzen sie um durch Kuta zu bummeln, um uns piercen zu lassen und um abends im 'guten alten' Sky Garden beim all you can eat BBQ, bzw in unserem Falle Salat, ordentlich rein zu hauen :-) 

We ♡ Salad & Free Beer Proost ;)

Am 12. Januar flogen wir, voller Vorfreude auf Thailand, zurück nach Bangkok. Dieses Mal ganz ohne Probleme beim CheckIn ;)

 

Dennoch verließen wir Indonesien auch mit einem weinenden Auge. Wir haben die Zeit hier sehr genossen, ob am Strand, unter Wasser oder auf Vulkanen.

Eines ist sicher, in Indonesien waren wir noch nicht das letzte Mal in unserem Leben, denn hier gibt es noch so viel mehr zu entdecken...

 

31Dezember
2013

New Year's Eve auf den Gilis

Von Bali ging es mit dem Speed Boat innerhalb 1 1\2h nach Gili Air. Zum Glück hatten wir uns nicht für das günstigere Slow Boat entschieden, denn das dauert, wie wir später erfuhren, bis zu 14h. Dort angekommen folgten wir einem Einheimischen auf die andere Seite der Insel zu traumhaft gelegenen Bungalows direkt am Strand. Das super Wetter und die Ruhe genossen wir den restlichen Tag am Strand mit dem leckersten frischgepressten Mangosaft :-). 

Nachdem wir uns am nächsten Tag genau derselben Tätigkeit ausgiebig gewidmet hatten, schlenderten wir in nur 1 1\2h gemütlich einmal um die Insel herum. Außer die Sonne genießen, schnorcheln und tauchen kann man hier nicht viel machen, doch genau das ist ja das Tolle :-) Es gibt hier nicht einmal störende Motorengeräusche, die einzigen Fortbewegungsmittel sind Kutschen und Fahrräder. Da es hier auch keine Polizei hat, wird man beim Vorbeilaufen mit: "Hello. Marihuana?" angesprochen. :-D Außerdem sind Magic Mushrooms hier sogar legal!! Das 'Ticket to the Moon' ist hier genauso beliebt, wie am Strand liegen. 

Abends trafen wir zwei Schweizer, die genau wie wir über Silvester auf das touristischere Gili Trawangan wollten, nur hatten diese sich wohlwissend schon ein Zimmer vorgebucht.

Gili Air bisle schnorcheln ;-) Banana-Pancake Frühstück :-) Chicken Salad Hawaiian Ticket to the Moon morgens

Dorthin machten wir uns am nächsten Nachmittag, den 30.12., auch schon auf den Weg. Abgesehen von den sehr vielen Touristen, explodieren hier auch die Zimmerpreise über Neujahr. Somit brauchten wir den kompletten Abend um ein noch freies und vorallem bezahlbares Zimmer zu finden. Völlig k.o. fanden wir abends endlich eine Unterkunft, wo wir wenigstens für die erste Nacht unterkommen konnten. Wir rechneten schon damit, die Silvesternacht am Strand zu verbringen, doch Rettung nahte. Die zwei schweizer Jungs hatten sich dazu entschieden auf Gili Air zu bleiben, womit auf Trawangan ein schon bezahltes Zimmer für uns frei wurde :-) Wir Glückspilze :-) 

Nachdem wir am nächsten Morgen die Unterkunft gewechselt hatten, flüchteten wir vor dem von Touris wimmelten Partystrand auf die andere, ruhige Seite der Insel. Sonnenbrand an Silvester ist auch mal eine neue Erfahrung :-)  

Abends ging es dann selbstverständlich auf die Partymeile, wo sich Silvester in den unzähligen Bars super feiern ließ. Somit starteten wir in das neue Jahr 7 Stunden vor euch

:-) 

Gili Trawangan so leben die Einheimischen New Years Eve

Ursprünglich wollten wir länger auf Gili Trawangan bleiben, doch weil es uns auf Gili Air besser gefallen hatte, fuhren wir bereits am nächsten Nachmittag dorthin zurück. 

Da wir die nächsten Tage mit Tauchen verbringen wollten, suchten wir dieses Mal eine Unterkunft in Nähe der "Dream Divers" Tauchschule. Letztendlich fanden wir erst 2km weiter ein Bungalow, welches unseren ästhetischen Ansprüchen entsprach :-). Noch am selben Tag meldeten wir uns an der Tauchschule an. Katja möchte ihren Open Water Diver machen, den Cori schon hat.

Die nächsten 3 Tage tauchten wir mit Schildkröten, vielen bunten Fischen, Muränen, Rochen,... durch die Unterwasserwelt der Gilis. Da das Wetter leider nicht mehr so gut war, beeinträchtigte dies die Sicht etwas unter Wasser. 

Das Tauchen hat uns echt super viel Spaß bereitet und am Ende hielt Katja glücklichen ihren Tauchschein in der Hand :-) Mission erfüllt, weiter gehts :-) 

Tauchschule Dream Divers

24Dezember
2013

Merry Christmas from Bali

Nachdem wir nun zwei voll gepackte Tage hinter uns haben, verbrachten wir unsere ersten beiden Tage auf Bali sehr ruhig, da es durchgehend stark regnete. Dezember und Januar sind hier nämlich die regenreichsten Monate, was uns im Voraus leider nicht bekannt war :-)

Die kurze Regenpause am Nachmittag des 24.Dezembers nutzten wir, um im Hostel eigenen Pool zu plantschen. Dort trafen wir auf eine Horde hauptsächlich Deutsche, mit denen wir einen super Plan für Heilig Abend ausheckten. Um 19Uhr ging es los. Im Skygarden gab es auf der Dachterrasse für unglaubliche 3€ all you can eat BBQ mit Plätzle zum Nachtisch und von 21-22 Uhr free Cocktails!! :-D Besser hätte der Abend nicht starten können. Mit viel Freude tanzten wir in verschiedenen Clubs durch die Nacht.

Doch das beste Weihnachtsgeschenk war das Video aus der Heimat. Offiziell nochmals tausend Dank an alle, ihr seid die Besten! :-)

ist das nicht ein toller Weihnachtsbaum?! :-) Kuta Beach bisschen Regen ;-) Free Cocktails :-) :-) Party People :-)   Yummi!! Weihnachtsessen liegt hier vor jeder Haustüre Katjas Weihnachtsgeschenk :-)

Nach nur wenigen Stunden Schlaf lagen wir am Morgen des 25. schon am Pool, denn endlich ließ sich mal die Sonne blicken. Mittags liehen wir uns einen Roller, um uns den Uluwatu Tempel anzuschauen. Die Leute hier fahren wie die Verrückten und hupen gern bei jeder Kleinigkeit. Als Rollerfahrer muss man sich hier links und rechts an den Autos vorbei schlängeln oder über den Gehweg fahren um schneller voranzukommen.

Der Tempel hier war eher nebensächlich, denn die Landschaft ist so atemberaubend! Ganz anders als der touristische Kuta Beach. Als wir die Aussicht ein Weilchen genossen hatten und versucht hatten nicht von Affen überfallen zu werden, fuhren wir weiter an den naheliegenden Surfer Beach. Hier herrscht eine super lässige Atmosphäre, jedoch gibt es keinen Strand um sich zu sonnen. Den schönen Tag beendeten wir mit einer weiteren Runde all you can eat BBQ :-)

Am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages düßten wir mit dem Roller zu einem weiteren Tempel, dem Pura Tanah Lot. Auch hier tümmeln sich viele Touristen und dieser Tempel steht ebenfalls an einer spektakulären Kulisse. Um die paar Stufen des Tempels hinaufzusteigen, muss man die religiöse Prozedur mitmachen: erst wurden wir mit heiligem Wasser bespritzt, dann wurde uns Reis auf die Stirn geklebt und eine Blume ins Haar gesteckt. Als nicht dem Hinduismus Angehörige fanden wir das Ganze etwas seltsam.

Pura Uluwatu beim Pura Uluwatu  Pura Tanah Lot

Wieder zurück am Kuta Beach stellte sich nun die Frage, wie wir schnell und günstig nach Ubud kommen. Der Shuttle Bus war bereits voll und die Busverbindung sonst auf Bali ist ziemlich schlecht, also blieb uns nichts als ein Taxi zu nehmen. Der erste Taxifahrer lachte uns nur aus, da es viel zu teuer wär, eine solche Distanz mit dem Taxi zurückzulegen. Doch schon der zweite fuhr uns für nur 10€ die eineinhalb Stunden in das kulturelle Zentrum Balis.

Wir machten uns schon Sorgen, hier keine preiswerte Unterkunft zu finden, da wir auf dem Weg nur teure Hotel- und Spaanlagen gesehen haben. Doch direkt als wir aus dem Taxi stiegen wurden wir schon angesprochen und zu einer schicken, günstigen Anlage gebracht. Am Abend schauten wir uns einen balinesischen Tanz an. Das besondere dabei sind die ausdrucksvollen Hand-, Kopf- und Augenbewegungen. Während Katja sich das Ganze eher etwas gelangweilt anschaute, war Cori von dem Tanz total gefesselt.

Für Freitag stand wieder eine Rollertour auf dem Plan. Zuerst landeten wir bei den Reisterrassen. Diese sind wirklich schön, aber es war etwas anstrengend durchzulaufen, da die Arbeiter versuchten uns regelrecht abzuzocken und Geld fürs Foto machen und Wegeüberqueren verlangten. Großzügig ließen wir 40ct liegen.

Immer der Nase nach erkundeten wir weiterhin die tolle Landschaft, bis wir schließlich am Mount Batur und Batur See raus kamen. Auch hier muss man Straßenmaut bezahlen. Über eine steile, kurvige Strecke ging es hinab zum See, doch den Vulkan wollten wir nicht besteigen, da es sehr heiß war.

Unser nächster Stop war der MotherTempel (Pura Besakih). Nachdem wir uns erst mal ein Sarong kaufen mussten, welche aber sehr günstig und schön waren, wurden wir von der Touriinfo am Straßenrand aufgehalten. Diese behaupteten ohne Guide darf man die Tempelanlage nicht betreten. Von 25€ handelten wir den Preis auf 1,50€, doch da wir immer noch quängelten, dass wir ohne Begleitung gehen wollen, ließen sie uns irgendwann durch. 50Meter weiter oben am Rollerparkplatz das selbe. Diese ließen uns aber nicht durch, weshalb wir wohl oder übel mit einem Guide los gingen. Dieser verabschiedete sich nach 5 Minuten. Also doch verarsche. Zum Glück sind wir so knadenlos im Verhandeln :-) . Die Tempelanlage ist um einiges größer und interessanter, als die bisherigen.

Weiter ging es an den Goa Gajah (Elefant Cave). Der Eingang sieht spektakulär aus, doch innen gleicht die kleine Höhle eher einem Abwassersystem. Durch die tropische Landschaft außenrum hat sich der Besuch trotzdem gelohnt. Nach dieser sehr ausgedehnten Rollertour buchten wir uns abends noch ein Ticket für den Shuttle Bus nach Lovina.

balinesischer Tanz Reisterrassen Mt. Batur und Batur See Pura Besakih Pura Basakih Goa Gajah sogar auf der Straße wird man angehalten um Reis an die Stirn gedrückt zu bekommen. Obwohl unfreiwillig, muss man das natürlich dann bezahlen. Sunset in Ubud

Während wir am nächsten morgen unser leckeres Banana-Pancake Frühstück genossen, kam ein Angestellter und erklärte uns, dass der Bus heute nicht fährt, da wir die einzigen zwei sind. :-( Taxi wäre diesesmal wirklich zu teuer. Spontan wie wir sind, beschlossen wir stattdessen auf die Gili Inseln zu gehen.

21Dezember
2013

In einer Woche quer durch Java

Als wir nun glücklicherweise doch noch nach Indonesien einreisen durften, kamen wir gegen Mitternacht endlich in Jakarta an. Leider stellte es sich als nicht ganz so leicht heraus, ein freies Zimmer zu finden. Beim 5. Anlauf hat es dann aber geklappt.

Am nächsten Morgen führte uns unser Weg zum nahegelegenen Bahnhof, um zu schauen wie wir weiter nach Yogyakarta kommen. Hier mussten wir uns zwischen der günstigen Business und der Exclusive Class entscheiden. Nach langem Überlegen entschieden wir uns für die Holzklasse und waren schon sehr gespannt, was uns einen Tag später auf der siebenstündigen Zugfahrt erwarten wird. Im Anschluss wollten wir das national monument besichtigen. Kaum dort angekommen, wurden wir von einer Schulklasse überrannt - alle wollten Fotos von und mit uns machen. Als wir dachten, die Kids wieder los zu sein, kam einer auf die Idee, dass wir ja noch Autogramme in ihre Schulhefte schreiben konnten, womit wir auch für die nächsten 10 Minuten eine Beschäftigung hatten. Auf unserer weiteren Besichtigungstour durch Jakarta wurden wir desöfteren angesprochen, mussten für Fotos bereitstehen oder Interviews geben. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob wir uns berühmt vor kommen sollen, oder vielleicht doch eher wie Außerirdische... Aber schön, wenn wir den Leuten damit eine kleine Freude bereiten konnten :-) Allgemein sind sie dort sehr offen und freundlich. Jakarta, die Hauptstadt Indonesiens, erinnert uns stark an Dar Es Salaam aufgrund des ganzen Schmutzes und Verkehrschaos. Außerdem war es sehr schwül.

National Monument Kutsche fahren ist hier noch ein oft gesehenes Fortbewegungsmittel Jakarta Den Katzen wird hier der Schwanz abgeschnitten

Am Dienstag klingelte der Wecker schon um 5 Uhr. Zwei Stunden später ging unser Zug nach Yogyakarta. Von der Business Class waren wir sehr positiv überrascht. Neben AirCondition gab es sogar Essen à la carte zum Sitzplatz. Nachdem die, hauptsächlich von Reisfeldern geprägte, Landschaft Javas an uns vorbeigezogen ist, kamen wir in einer völlig anderen Stadt an. Auch hier fanden wir nicht sofort eine Unterkunft. Das waren wir zuvor gar nicht gewohnt. Auf den Straßen ist viel los und Yogyakarta ist etwas touristischer als Jakarta. Desweiteren werden hier fast ausschließlich Batikgemälde und -klamotten verkauft. Auch wurde uns ausführlich erklärt wie die Künstler arbeiten. Wir werden das zuhause auch mal versuchen ;) Am nächsten Morgen ging es mit verschiedenen lokalen Bussen zwei Stunden zum Weltkulturerbe Borobudur. Anstatt dem normalen Eintrittspreis von 30.000 Rupiah (~1,80€) dürfen Touris hier 220.000 IDR (~13,20€) bezahlen. Der Tempel unterscheidet sich ziemlich von denen, die wir bisher so gesehen haben. Allerdings konnten wir uns nicht wirklich auf die Sehenswürdigkeit konzentrieren, da wir zwei Stunden nur damit beschäftigt waren mit Einheimischen Fotos zu machen. Zurück in Yogya buchten wir eine 3 Tagestour für die Vulkane Bromo und Ijen.

'Man reist nicht nur um anzukommen, sondern vorallem um unterwegs zu sein.' Johann Wolfgang von Goethe Borobudur World Heritage vs. Katja&Cori

Mit einstündiger Verspätung ging es am nächsten Tag in einem Minibus innerhalb 12 Stunden zum Bromo. Nach der anstrengenden Fahrt fielen wir kurz darauf auch schon ins Bett. Doch die Nacht war kurz, denn bereits um 3.45 schmieß uns der Wecker aus dem Bett. Da es morgens wohl nur 4°C hat, stilten wir uns im Zwiebellook :-)

Mit dem Jeep fuhren wir an den View Point, wo wir mit einigen anderen Touristen den Sonnenaufgang erlebten und die wahnsinns Aussicht genossen über die echt tolle Landschaft. Als es hell war fuhren wir an den Fuß des Vulkans, von wo aus wir ca 30 Minuten bis an den Krater hochliefen und versuchten nicht von einem Pferd überrannt zu werden, mit welchen man sich den Fußweg ersparen konnte. Nun standen wir also das erste Mal auf einem aktiven Vulkan. Es stinkt nach faulen Eiern. Doch nicht einmal das übertrumpft das krasse Gefühl in den Abgrund des Vulkans zu schauen. Ein unvergessliches Erlebniss als Geburtstagsgeschenk für Cori ;-)

Bromo

Um 9 Uhr ging es in dem engen Minibus weiter Richtung Ijen. Die Fahrt war weniger angenehm, da wir 3 Stunden bei schwülen Temperaturen im Stau standen aufgrund einer gebrochenen Brücke. Völlig k.o. kamen wir um 20 Uhr in unserer Unterkunft an. Doch es war uns leider keine lange Nacht gegönnt, denn um 1 Uhr morgens ging es bereits weiter. Nachdem 1 1\2 anstrengende Stunden kamen wir auf dem Krater des Ijen an. Abgesehen davon, dass es war arschkalt und stockdunkel war, konnten wir wegen dem starken Schwefelgeruchs kaum Atmen und das Blue Fire, weswegen wir so früh hoch gelaufen waren, war enttäuschend klein und kaum zu sehen. Es war schrecklich. Als es dann endlich gegen 5 hell wurde sahen wir die surreale Landschaft um uns herum und den wirklich atemberaubenden Kratersee. Dort unten bauen Arbeiter den Schwefel ab und tragen die bis zu 100 km schweren Körbe zwei mal täglich den kompletten Vulkan runter. Eine echt unmenschlich anstrengende und gesundheitlich ruinierende Arbeit.

Obwohl der Ausflug für uns furchtbar begonnen hat, waren wir doch sehr froh da gewesen zu sein. Nach einer Stunde kamen wir an der Fähre nach Bali an, welche uns innerhalb einer Stunde auf die Insel brachte. Der angebliche Big Bus, der uns nach Denpasar bringen sollte, stellte sich als alter, klappriger Bus heraus. Mit dem Gepäck auf dem Dach und den Fußen in der Luft ging es 3 unbequeme Stunden nach Mengwi. Dort beschloss der Busfahrer die Fahrt zu beenden und uns nicht nach Denpasar zu bringen, wie wir es gebucht hatten. Jedliche Proteste des vollgestopften Busses waren vergeblich. Uns blieb nichts anderes übrig, als die letzten anderthalb Stunden nach Kuta mit dem Taxi zurückzulegen.

Kratersee Arbeiter beim Ijen so schwer, dass Cori es nicht mal hochheben konnte

Alles in allem hat sich der Ausflug wegen den Vulkanen natürlich schon gelohnt, alleine weil es wahrscheinlich eher schwer gewesen wär das alleine zu organisieren, doch war es sehr anstrengend, weil wir sehr lange in unbequemen Bussen sahsen und wenig Schlaf hatten.

16Dezember
2013

Singapur- Kaugummi kauen verboten

Von Melaka aus ging es in gerade mal 4 Busstunden nach Singapur. Der auf einer Insel liegende Stadtstaat ist durch eine schätzungsweise 1 km lange Straße mit Malaysia verbunden. 

Da wir absolut planlos waren, gingen wir auf Empfehlung des Busfahrers nach Little India. Allerdings fanden wir erst nach zweistündigem Umherirren ein Hostel. Das erste mal auf unserer Reise übernachteten wir in einem Dorm - mit laut schnarchenden und komische, eklige Geräusche machenden Zimmerkollegen. Trotzdem war dies mit 15€ p.P und Nacht unsere bisher teuerste Unterkunft. 

Am selben Abend noch gingen wir an Marina Bay und waren sofort begeistert. Singapur hebt sich deutlich vom restlichen Asien ab und orientiert sich am Westen. Da Singapur als sauberste Stadt der Welt gilt, ist hier Kaugummi kauen verboten und Rauchen nur in bestimmten Bereichen erlaubt. Wer sich nicht daran hält muss hohe Geldstrafen zahlen. Essen und Trinken in der Metro kostet z.B. 500 Singapore $. Auch gibt es hier noch auf Drogen die Todesstrafe. 

Am Marina Bay schauten wir uns eine faszinierende Wasser - Licht Show an, welche dort jeden Abend mindestens 2mal stattfindet. Das nutzten wir auch desöfteren aus ;-) 

Helix-Brücke Merlion - das Wahrzeichen Singapurs Light Show, Marina Bay Wasser diente als Bildschirm unser weihnachtliches Wohnzimmer für dieses Jahr :-)

Am Freitag besichtigten wir den Gardens by the Bay. Dort stehen total verrückte "Bäume". Sowas haben wir noch nie gesehen und waren total aus dem Häuschen ;-) Nachdem wir uns von ihrem Anblick losreißen konnten, gingen wir in den 'Cloud Forest'. Richtig toll gemacht mit Wasserfall, Brücke über den "Wolken", vielen Pflanzen und Tropfsteinen. Das tropische Ambiente kommt dank des verglasten Gebäudes besonders zur Geltung. 

Als Kontrastprogramm ging es danach nach Chinatown. Das Stadtbild erinnerte uns daran, dass wir doch noch in Asien sind :-) 

Am Abend trafen wir uns mit den euch schon bekannten zwei Engländern Christian und David am Marina Bay. Hier ist uns mal wieder etwas total unglaubliches passiert! Wir wurden von dem Singapurianer Robin angesprochen und kurz darauf auf die Gästeliste eines schicken Clubs gesetzt. Aufgrund der Ausgehpreise hier, hätten wir nicht damit gerechnet sowas von innen zu sehen. Doch mit freiem Eintritt und einer Flasche Vodka im Wert von 285 Singapore $ (~165€) waren wir nicht schwer zu überzeugen :-). Der Schuppen entspricht eigentlich nicht unserem Stil mit den ganzen Anzug und kurze Kleidchen Tragenden, hatten aber trotzdem unseren Spaß. 

Finanzvierel und Skyline von Singapur - Marina Bay Gardens by the Bay Weihnachtsstimmung ;-) Cloud Forest Cloud Forest Lost World im Cloud Forest Hier macht Shoppen SpaßGardens by the Bay bei Nacht Freitagabend in der Dom Lounge :-)

Nach dieser Nacht fiel der geplante Zoobesuch ins Wasser, stattdessen suchten wir ein Reisebüro auf um uns einen Flug nach Indonesien zu buchen. Nach vollendeter Tat fuhren wir auf die Insel Sentosa. Wir waren total verwirrt und überrumpelt, da die komplette Insel einem riesigen Freizeitpark gleicht. Sein Geld loswerden kann man hier beim Indoor Skydive, Bobbahn, Cable Car, Aquarium, Universal Studios, Beachbars, Shoppen etc. 

Beach auf Sentosa coole Architektur somewhere in Little India Hindutempel - Buddhismus, Christentum, Islam und Taoismus sind hier aber genauso verbreitet Chinatown im chinesischen Viertel

Den Zoobesuch holten wir am Sonntag nach. Da ihr sicher wisst, was man in einem Zoo so macht, sparen wir uns die Details. Doch der Singapore Zoo ist durch die Kontinent Aufteilung und der liebevoll gestalteten Tiergehege der schönste Zoo, den wir je gesehen haben. Da wir uns auf dem Rückweg mit dem Bus verfahren haben, haben wir glatte drei Stunden gebraucht - typisch ;-) Damit kamen wir gerade rechtzeitig am Clarke Quay zu unserer Verabredung an. Haben uns dort mit Patrick aus Engstingen getroffen, der nun hier wohnt. War ein schöner Abend mit dir Patze, danke :-) 

Zur Geisterstunde tranken wir mit den zwei britischen Jungs hier noch mehr Bier, denn der Clarke Quay ist das Ausgehviertel für Touristen.

Singapore Zoo

Singapur ist zwar nicht günstig, aber noch im Rahmen unseres Budgets. Bier und Unterkünfte sind eher teuer, Busfahren und Essen hingegen total ok.

Die vier offiziellen Amtssprachen sind Englisch, Chinesisch, Malaiisch und Tamil, im Gesellschaftsleben wird jedoch englisch gesprochen. Für uns war das super, erst aber auch etwas außergewöhnlich im asiatischen Raum.

Eigentlich hatten wir für Montag eine Radtour an der East Coast geplant, doch ließen wir diese ausfallen, nicht dass wir uns wieder mit dem Bus verfahren und unseren Flug am Abend verpassen. Deshalb schlenderten wir nochmal durch Chinatown und Little India. Da unser Flug um 20 Uhr ging, waren wir pünktlich um 18 Uhr am Flughafen. Dummerweise hatten wir uns nicht ausführlich genug um die Einreisebestimmungen gekümmert, weshalb wir aufgrund des fehlenden Weiterflugtickets nicht einchecken durften. Spontan buchten wir deshalb einen Flug von Bali nach Bangkok für Mitte Januar. 19.15 Uhr standen wir wieder am Check In. Geplantes Boarding: 19.20 Uhr. Doch unverständlicherweise war der Check In für unseren Flug schon beendet. Völlig unkooperativ und herzlos schickten uns die Angestellten der Lion Air einfach weg. Den Flug umzubuchen war unsere einzige Chance heute noch nach Indonesien zu kommen, was uns allerdings fast genauso viel kostete wie der Flug ansich. Um 22.30 Uhr hoben wir dann endlich ab. Wären ja auch nicht wir, wenn alles glatt läuft! :-) 

11Dezember
2013

We've finally arrived in Kuala Lumpur

Zwei Wochen später als gedacht haben wir es nun doch nach Kuala Lumpur geschafft :-) 

Dieses Mal hatten wir vorsichtshalber kein Hostel vorgebucht, nur für den Fall, dass wieder etwas dazwischen kommen sollte.

Keine 5 Minuten in Chinatown und wir wurden direkt angesprochen und in ein super Hostel mit Küche und allem, was unser Backpackerherz höher schlagen lässt, geführt.

Dort verbrachten wir einen gemütlichen Abend als Cori plötzlich hohes Fieber und Kopfschmerzen bekam :-( Da die Schmerzen am nächsten Morgen unerträglich geworden waren und sich auf den komplettem Körper ausgeweitet hatten, suchten wir ein Hospital auf. Die kommenden drei Tage pendelten wir nur zwischen Krankenhaus und Hostelbett. Obwohl die Symptome dieselben waren wie beim hier verbreiteten Dengue Fieber, war es das zum Glück nicht.

Nach 5 Nächten war es soweit überstanden, dass wir eine Stadttour machen konnten. Mit dem kostenloses "purple bus" ging es quer durch die Stadt. In der ersten großen Shoppingmall, in der wir landeten, hat's uns fast von den Socken gehauen... Die letzten Wochen waren wir komplett auf weihnachtlichen Entzug gesetzt, jetzt bekamen wir die volle Dosis auf einen Schlag. Weihnachtsdeko wäre hier untertrieben!

Weiter ging es dann zum Kuala Lumpur Tower, da das Wetter aber sehr schlecht war, gingen wir nicht hoch. Diese Entscheidung bestätigte sich, als wir kurz darauf von einem heftigen Gewitter überrascht wurden.

Nachdem wir dieses eine Stunde lang unter einer Bushaltestelle beobachtet hatten und sich die Straße in einen schmutzigen Fluss verwandelt hatte, liefen wir weiter zu den Petronas Towers. Wirklich beeindruckend! 

Ab und zu mischten wir uns gerne unter das bunte Treiben in der Petaling Street, der bekannteste Straße Chinatowns.

Mit Mehl und Eiern ausgestattet, stellten wir uns nach nun fast 3 Monaten das erste Mal wieder an den Herd um Spätzle zu zaubern. Aufgrund von fehlenden, elementär wichtigen Spätzleutensilien und einem schwachen Gasherd, wurden die Spätzle nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten. 

nach wenigen Minuten sieht's bei uns so aus :-) Ringgit unsere Weihnachtsvorfreude kehrt zurück KL Tower wenn schon, denn schon Petronas Towers Shoppen in Chinatown Spätzle der etwas anderen Art mit Käsesoße

Nach nun ungewollten 6 Nächten in KL machten wir für eine Nacht noch einen Abstecher nach Melaka.

Melaka ist Weltkulturerbe und hat uns sehr gut gefallen. Am lustigsten fanden wir die bunt und fantasiereich geschmückten Fahrradkutschen.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum...

Die drei Wochen Malaysia haben uns schon ganz gut gefallen und waren auf jeden Fall sehr abwechslungsreich zwischen Strand, Hochland, Dschungel und Großstadt, sowie auch zwischen strahlendem Sonnenschein, Monsun und Kälte. Thailand ist uns jedoch sympatischer, auch wenn wir nicht genau sagen können woran dies liegt...

05Dezember
2013

In the middle of nowhere...

Vorher-Nachher-Vergleich. Rechts der erwähnte Minimarkt

Versuch Schuhe zu trocknen im Taman Negara Canopywalk leider nur von unten geschafft! :-) Treppen, Treppen, Treppen anstrengender Aufstieg zum Gipfel Floating Restaurants Unvorstellbar! arg viel mehr hat Kuala Tahan nicht zu bieten Kein Bus - das gefällt uns ganz und gar nicht Gitarre wieder ganz :-) hier kamen wir noch weiter... Endstation :'( Floating Restaurants sind hier klar im Vorteil Weg zum Hostel endlich kann die Katja wieder üben Kniffel bei Stromausfall mit so einem Boot ging es 3 Stunden über den Fluss endlich raus... minimale Überschwemmung

Bei strömendem Regen legten wir mit unserem Longtailboat an einem Floating Restaurant in Kuala Tahan an. Wir hätten es bereits als schlechtes Ohmen deuten können, doch sind wir ja immer guter Dinge :-) 

Was allerdings weniger gut roch, war Coris Rucksack. Die gute 0,5 l Bierdose ist darin ausgelaufen. Ein Glück gab es in Kuala Tahan wenigstens eine Wäscherei, auch wenn es sonst nicht viel zu bieten hatte.

Mit knurrenden Mägen begaben wir uns später auf EssensSUCHE. Bisher hatten wir nie Probleme auch zu später Stunde noch irgendwo einen Mitternachtssnack aufzutreiben. Hier gibt es zwar einige Restaurants, die meisten hatten aber geschlossen (auch tagsüber). Letztendlich wurden wir auf einem Floating Restaurant fündig.

 

Trotz starken Regens begaben wir uns am zweiten Tag in den Taman Negara Nationalpark. Dieses Mal bestand keine Gefahr, dass wir uns hätten durchkämpfen oder verlaufen können, denn wir mussten nur einem ausgeschilderten, gut ausgebautem Holzpfad folgen. Unser Ziel war der Canopywalk (lange, hohe, schmale Hängebrücke). Dort angekommen mussten wir traurigerweise feststellen, dass dieser aufgrund des schlechten Wetters geschlossen hatte :'( Also folgten wir, noch immer motiviert, einer anderen Route. Da die Schilder jedoch auf malaiisch geschrieben sind, wussten wir nicht was uns erwartet. Es ging hunderte von Treppenstufen über 1,2 Kilometer hinweg nach oben auf einen Berggipfel. Sowohl von innen, als auch von außen durchnässt kamen wir schnaufend oben an, die Regenwolken gönnten uns aber keine allzu schöne Aussicht.

Menschen begegneten wir wieder keinen, doch auf dem Rückweg stand plötzlich eine Wildschweingroßfamilie vor uns. Wir bekamen ziemliches Muffensaußen und durch unseren Kopf schossen sämtliche Wildschweinhororstories. Ohne einen Mucks von uns zu geben standen wir starr da und warteten bis sie, ohne eine Notiz von uns zu nehmen, weitergingen.

Heil im Masheer Hostel angekommen, freuten wir uns auf einen Filmeabend mit "Kevin allein zuhaus", um wenigstens etwas Weihnachtsstimmung ab zu bekommen. Doch leider wurden wir von Stromausfall überrascht, womit das Ganze wortwörtlich ins Wasser fiel.

 

Da es am nächsten Tag noch immer wie aus Eimern schüttete, verbrachten wir den Großteil davon im Bett. Über Nacht kam der Strom für kurze Zeit zurück, fiel aber morgens für weitere 12 Stunden aus. Somit mussten wir auch ohne Wifi auskommen. Nachdem wir den Tag nun doch irgendwie auf altmodische Art und Weise, mit Dingen wie einem Buch lesen, überstanden hatten, trauten wir uns vom Hunger getrieben abends doch noch in den Regen hinaus. Schockiert stellten wir fest, dass der Fluss längst das Ufer übertreten und begonnen hatte das Dorf zu überschwemmen. Verwundert waren wir darüber, dass bereits wesentlich höher liegende Minimärkte in Tüten verpackt wurden. Natürlich hatte jetzt kein Restaurant mehr offen, doch einer war so nett uns dennoch auf sein "Boot" zu holen und uns mit Meehonnudeln zu bekochen. Als er mitbekam, dass wir morgen abreisen wollen, lachte er nur und meinte, die Chance, dass morgen ein Bus kommt sei eher gering. Dies wiederum kam uns völlig irrealistisch vor und wir behielten weiterhin unsere positive Einstellung.

 

Mit Sack und Pack liefen wir am kommenden Morgen zur Bushaltestelle, wo wir von locals belächelt wurden. Denn wie bereits vorangekündigt kam kein Bus. Obwohl es uns ein Grauß war, das Dorf über den stark strömenden Fluss zu verlassen, versuchten wir ein Bootticket zu ergattern. Nach einer halben Stunde wurde uns mitgeteilt, dass nicht mal das mehr möglich war. Der Fluss war über Nacht so hoch angestiegen (schätzungsweise 6m), dass von den oben erwähnten Minimärkten nur noch das Dach herausschaute. Glücklicherweise verstand unsere dortiger Ansprechpartner was von Gitarren und ersetzte kurzerhand die seit 2 Wochen gefatzte Saite. Denn weder auf Penang, Langkawi, noch in den Cameron Highlands konnten wir bislang einen Musikshop ausfündig machen.

Auf keinen Fall wollten wir aber aufgeben und noch eine weitere Nacht in dem muffligen Zimmer verbringen, weswegen wir losgetrampt sind. Die erste überflutete Straßenstelle konnten wir noch gut mit einem PickUp überqueren, doch schon an der zweiten war kein Durchkommen mehr mit dem Auto möglich. Langsam sahen wir ein, dass wir hier wirklich fest saßen, woraufhin wir uns widerwillens das Zimmer für eine weitere Nacht buchten. Der Strom hatte sich für unseren restlichen Aufenthalt verabschiedet.

 

Früh morgens standen wir auch am Donnerstag wieder vergebens an der Bushaltestelle. Nachdem wir eine Stunde gewartet hatten, versuchten wir es erneut über den Wasserweg. Dieses Mal mit Erfolg :)

30November
2013

Grün, grüner, am grünsten

Nach 14 Stunden, einem Taxi, einem Schiff und 3 verschiedenen Bussen später kamen wir endlich in den Cameron Highlands an.

Da Tanah Rata auf 1500m liegt erwartete uns dort ein graues, nasskaltes Wetter. Von 32°C runter auf 15°C. Uns kam es vor wie Wintereinbruch und wir packten sämtliche warme Klamotten aus. Und wie ist das Wetter zuhause aktuell so? Zum Glück fanden wir recht schnell ein nettes Backpacker Hostel, welches sogar heiße Duschen hatte :-) Denn das hatten wir auf unserer Reise bisher selten. Auch Steckdosen im Zimmer sind nicht immer selbstverständlich, weshalb wir unsere freie Zeit in der Lobby verbrachten.

Unsere Ansprüche haben sich mit der Zeit wirklich schon um einiges zurück geschraubt ;)

Cameron Highlands

Am nächsten Mittag fuhren wir mit dem local bus durch die Cameron Highlands. Ziel: Teeplantage. Allerdings vergaß uns der Busfahrer an der richtigen Stelle rauszuschmeißen, weshalb wir eine gratis 1,5 stündige Rundfahrt genossen und erst auf dem Rückweg ausstiegen. An der Busltestelle mussten wir aber feststellen , dass wir noch 3,5 km zu laufen hatten, weshalb wir den Versuch starteten zu trampen. Das hat auch super funktioniert, nur dass wir am Ende auf einer Strawbeery Farm standen und nicht auf der Teeplantage, was uns aber nicht groß störte. Mit viel Freude pflückten wir leckere Erdbeeren. Obwohl wir mitten in der Pampa gelandet waren, fanden wir recht schnell eine weitere Mitfahrgelegenheit, die uns dann zur Teeplantage brachte. Dort genossen wir die schöne Aussicht über die Plantage und schauten uns den Prozess der Teeherstellung an. Da die Erdbeeren so teuer waren konnten wir hier leider keinen Tee mehr trinken, noch hatten wir Geld für den Bus. Also blieb uns mal wieder nichts anderes übrig als zu trampen. 

Am Abend probierten wir Steamboat aus, die chinesische Art des schweizer Fondue. Im Großen und Ganzen war es ganz lecker, unterscheidet sich jedoch ziemlich von unserer Art des Fondues. Vielleicht gibt es dieses Weihnachten oder Silvester bei euch ja Steamboat anstatt gewöhnlichem Fondue. Wie wär`s? :)

schnipp schnapp, Erdbeere ab ...es gab auch wirklich riiiesen Erdbeeren :-) im Erdbeerparadies BOH Tea Factory Steamboat - TomYam und Curry Soup dazu Nudeln, Gemüse, etwas Fleisch und zu viel Seafood

Heute warteten wir bis der Regen nachließ und liefen dann zu den Robinson Waterfalls. Dieser ist zwar ziemlich groß, aber das Wasser sehr schmutzig, weshalb es nur halb so schön aussieht. Da es bis dort nur ein kurzer Spaziergang war, liefen wir noch weiter in den Dschungel hinein. Der Weg wurde zunehmend schwieriger und es war nicht eindeutig wo er lang lief. Wir kämpften uns 2 h durch den Dschungel ohne genau zu wissen wo wir sind und wohin wir gehen, bis wir auf einer Plantage aus dem Wald stolperten. Mal wieder standen wir mitten in der Pampa, 9km von Tanah Rata entfernt. Da wir weder zurück, noch die 6km bis ins nächste Dorf laufen wollten, entschieden wir uns erneut fürs Trampen. Für uns war es die beste, einfachste und auch günstigste Art von A nach B zu kommen.

Auch hier gibt es den typischen Nachtmarkt, welchen wir am Abend noch besuchten. Hier war zum ersten Mal viel los, wohingegen wir die letzten Tage im Dschungel und auf den Plantagen kaum jemanden getroffen haben.

Robinson Falls zu Beginn noch ein Kinderspiel   um uns rum nichts als grün...  Cori und Katja allein unterwegs Suche den richtigen Pfad zu gern würden wir auch mal einer lebendigen in freier Wildbahn begegnen ESSEN :-) Daumen hoch =) auf geht`s zum Nachtmarkt überall nur Erdbeeren - gibt`s hier in allen Form und Varianten zu kaufen... Falls wer Erdbeerhandschuhe, -ohrwärmer oder einen Regenschirm braucht, lasst es uns wissen:-)

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